Von Ventry nach Slea Head

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Heute gab es Wandern für Anfänger. Nach dem Frühstück hat uns ein Taxi von Dingle nach Ventry gefahren. So haben wir uns ein Stückchen Strecke an der Straße entlang gespart und konnten direkt mit Sandstrand beginnen. Nach dem Strand ging es dann bereits zügig bergauf. Bei Gegenwind kein Zuckerschlecken, aber doch angenehmer als bei knalliger Sonne.  Die geplanten 11 Kilometer waren rasch erledigt und lieferten den mit Sicherheit schönsten Blick der ganzen Strecke.. (pssst.. so viel spoilern darf nur sein, wenn Torben nicht mitliest). Im Ernst, der Blick über Slea Head und die Great Blaskets ist einfach soooooo schön, dass wir uns trotz ordentlichem Wind einfach dort niedergelassen haben. Von Slea Head aus ging es dann mit Padraig per PKW nach Ballyoughtra, wo heute und morgen unser B&B (Ferriter´s Cove) etwas ab vom Schuss, dafür mit grandiosem Ausblick auf eine kleine Bucht und die Rückseite der Blaskets liegt.

Wir wünschen Euch einen schönen Abend und lassen uns jetzt selbst noch ein wenig Atlantikwind um die Nasenspitze wehen..

 

In Dingle

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Heute war unser zweiter Ruhetag von der eigentlichen Begehung des Dingle Ways. Und wie könnten wir so einen Tag besser gestalten als mit einer Wanderung zum Leuchturm von Dingle. Dort angekommen, gefiel uns die Aussicht so gut, dass wir uns spontan dazu entschlossen, gleich noch weiter zu einem südlich gelegenen Aussichtspunkt zu schlendern. Und wie schon gestern war der spontane Entschluss ein vortrefflicher Entschluss. Die Aussicht war grandios und der Rasthügel kaum besucht.

Nach einem ausgiebigen Seelebaumeln lassen, trugen uns unsere Füße zurück nach Dingle nicht ohne zuvor einen kurzen Abstecher an ein entlegenes Strandstück zu machen.

Endlich zurück in Dingle machten wir dann die kleinen Sträßchen, die sich durch das idyllische Städtchen schlängeln, unsicher. Einen obligatorischen Besuch in einem kleinen Café mit leckeren Kuchen durfte selbstverständlich nicht fehlen.

Um zwischen Kaffee und Kuchen die Zeit zum Abendessen zu überbrücken, machten wir es uns am Hafen gemütlich und beobachteten die vorbeifahrenden Boote.

Zum Abschluss zog es uns dann in ein schnuckeliges Restaurant in einem hübschen Hinterhof. Das Essen war lecker, die Bedienung dafür ein wenig zerstreut.

Jetzt ruhen wir uns für den morgigen Wandertag aus und wünschen euch viel Spaß mit den heutigen Bildern.

Great Blaskets

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Was für ein wunderschöner Tag!

Der Morgen begann mit gut erholten Wanderknochen und führte uns direkt an den Frühstückstisch. Torben begann richtig deftig mit einem mutigen Biss ins Full Irish Breakfast ohne vor Black Pudding (warme Blutwurst) und White Pudding (warme Leberwurst) zurückzuschrecken. Wie hätte er auch Johns ermutigenden Gesten widersprechen sollen… Ich blieb in gewohnten Sphären: ein Toast mit Marmelade ist auch einfach lecker.

Da die Wettervorhersage für morgen das bettere Wetter angekündigt hat, wollten wir eigentlich heute zum Leuchtturm wandern und morgen die Great Blaskets erkunden. Jedoch scheuten wir die für morgen gebuchte, durch Dingle herumstreunende jugendliche Schülerklasse auf dem gleichen kleinen Boot und buchten kurzerhand für heute.

So starteten wir gegen 12 Uhr mit bewölktem Himmel und wurden – der Wettervorhersage der Ticketverkäuferin entsprechend – pünktlich gegen 13 Uhr vor den Great Blaskets mit Sonnenschein begrüsst. Wir hatten eine insgesamt 5stündige Tour gebucht, die uns zunächst noch im Hafen von Dingle einen ersten Blick auf Fungi, Dingle´s Hausdelphin, erhaschen ließ und uns dann mit dem Boot um die Great Blasket Inselgruppe herumführte. Der Blick auf diese unberührte Natur ist kaum zu beschreiben. Auch die Fotos können diese Schönheit kaum wiedergeben. Neben einzelnen Seerobben, unzähligen Möwen und Poffins raubten uns die naturgeformten Felsküsten den Atem.

Nachdem wir hier schon unzählige Fotos geschossen hatten, setzten wir noch zu der Hauptinsel mit ihren alten Ruinen über. Hier hat sich in den letzten 3 Jahren ganz schön was getan. Mittlerweile gibt es ein kleines Cafe und ein spartanisches B&B – hätten wir letzeres mal eher gewusst, hätte es heute keinen Blogeintrag gegeben 🙂 Naja.. wer weiß, wann wir das nächste Mal hier sind.

Eine Stunde hatten wir, um durch die Ruinen zu streifen und auf den kleinen Sandstrand zu schauen, an dem sich heute lieber Touristen als Seerobben tummelten. Danach ging es zurück in Richtung Dingle. Man beachte das einzige Foto vom flinken Fungi, dass nicht nur seine Rückenflosse zeigt.

So blicken wir auf einen fantastischen Tag zurück und freuen uns morgen den Leuchturm zu Fuß zu erkunden.

Viel Spaß beim Bilderstaunen….

Von Annascaul nach Dingle

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Was können wir groß berichten? 23 Kilometer bei bestem Sonnenschein stecken uns tief in den Knochen.

Die Dokumentation unseres heutigen Abenteuers findet ihr hier:

Den Abend haben wir stilecht mit einem Fish&Chips-Picknick auf dem Boden unseres B&B-Zimmers ausklingen lassen. Bei John im Brosnans sind wir fürstlich untergekommen und kuscheln schon in den Federn.

Morgen werden wir Dingle erkunden und vielleicht schon den Ausflug auf die Great Blaskets in Angriff nehmen. Aber! Das ist morgen.. Schlaft gut!

Von Camp nach Annascaul

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Nach einer regnerischen Nacht fing der neue Tag mit einem leckeren Frühstück inkl. Meerblick an. Diese Art von Ausblick sollte uns heute noch mehrmals am Tag begegnen.

Für die kommende Etappe mussten wir uns zuerst einmal mit frischem Wasser eindecken. Hierzu gab es einen kleinen Umweg über Hügel und Stock und Stein in den Dorfkern von Camp. Die Getränkevorräte augestockt (und die Rucksäcke gefühlte Zentner schwerer) konnte der Weg nach Annascaul nun endlich beginnen.

Hierzu führte uns der fröhliche gelbe Wandersmann erst einmal eine steile Steigung Richtung südliche Küste hinauf. Der Weg schlängelte sich durch eine Hochebene an süßen und teils aufmüpfigen Schafen vorbei. Den erwanderten Blick auf den Atlantik bei Inch Beach mussten wir uns dann mit einem leckeren Stück Kuchen belohnen. Die nächste „Erholung“ folgte danach, als wir uns das Stück Kuchen bei einer schmackhaften Steigung gleich wieder abtrainieren „durften“.

Diese zusätzlichen Höhenmeter erkämpft rückte unser Ziel Annascaul langsam aber beständig näher. Nach einem nie enden wollendem Abstieg kamen wir dann erschöpft aber wohlerhalten in unserem heutigen B&B The Old Anchor an.

Viel Spaß beim Bilderstöbern.

PS: Die Bilder des Sonnenaufgangs heute Morgen mussten leider aufgrund fehlender Sonne ausfallen.

Von Tralee nach Camp

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Eine erholsame Nacht lag hinter uns, als wir uns im Wintergarten von Tim und Mary für den Tag gestärkt haben.

Gegen 9.30 Uhr haben wir dann Tralee verlassen und starteten ganz hochoffiziell auf dem Dingle Way gen Südwesten. Nachdem wir die Windmühle von Blennerville hinter uns gelassen haben, liefen sich die ersten 10 km noch recht entspannt. Hier ein Tröpfchen und da ein Tröpfchen, doch irgendwie sind wir trocken vorangekommen. Nach der Mittagspause wollten uns die Slieve Mish Moutains dann aber doch noch herausfordern. Uneben und mit Rutsch- und Sturzgefahr ging es Berg auf und Berg ab. Die Füsse blieben trotz knalligem Sonnenschein nicht ganz trocken und trugen uns doch nach Camp.

Hier haben wir mit dem Camp Junction House ein wahres Schmuckstück erwischt.  Von der Terasse blickt man auf den Atlantik und das ist auch gleich das erste Ziel morgen früh.. der Sonnenaufgang über dem Atlantik.

Drückt uns die Daumen! Die morgigen Bilder werden beweisen, ob es geklappt hat.

Jetzt aber müssen wir vorschlafen! Träumt süß!

Von Dietikon nach Tralee

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Der Abend ist schon vorangeschritten und nach einer erfrischenden Dusche haben auch wir den Weg ins Bett gefunden.

Nachdem wir den langen Weg von Dietikon über Basel und Dublin nach Tralee gemeistert haben, hat uns Tim herzlich im The Willows B&B in Empfang genommen. Unser Bett steht direkt unterm Dach und in einem grosszügigen Zimmer. Wenn Torben mich heute Nacht aus dem Bett jagt, dann stehen noch weitere 2 Betten zur Auswahl.

Die Abenddämmerung haben wir genutzt, um noch ein wenig durch Tralee zu schlendern, den Rosengarten zu bewundern und im Kirby´s zu Abend gegessen. Der müde und volle Bauch liegt jetzt mit im Bett und lässt nicht mehr viel Text zu.

 

Schlaft schön!

 

Dingle Way 2017

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Nochmal mit dem Rucksack auf dem Rücken über die Dingle-Halbinsel streifen.
Hier der Plan:
25.05.2017: Anreise Dublin, Abreise Dublin / Anreise Tralee
26.05.2017: Tralee – Camp (18 km)
27.05.2017: Camp – Annascaul (18 km)
28.05.2017: Annascaul – Dingle Town (22 km)
29.05.2017: Dingle Town, Great Blasket Islands
30.05.2017: Dingle Town
31.05.2017: Dingle Town – Slea Head (20 km)
01.06.2017: Slea Head – Ballyferriter (16 km)
02.06.2017: Ballyferriter – Cuas (16 km)
03.06.2017: Cuas – Cloghane (22 km)
04.06.2017: Cloghane – Scraggane Pier (16 km)
05.06.2017: Scraggane Pier – Camp (19 km)
06.06.2017: Camp – Tralee (18 km)
07.06.2017: Abreise Tralee, Anreise Dublin
08.06.2017: Dublin
09.06.2017: Dublin
10.06.2017: Abreise Dublin